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Versicherungsschaden: Schnelle Hilfe im Schadensfall

Schnelle Hilfe im Schadensfall


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Telefonische Schadensmeldung

Telefonisch können Sie einen Schaden in Ihrem Versicherungsbüro vor Ort melden. Alternativ können Sie auch unsere Schadenhotline wählen. Gerne melden wir uns auch bei Ihnen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.


030 5508-81508


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Online-Schadensmeldung

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Gothaer Ratgeber: Junge Frau


Auf einen Blick

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Versicherungsprodukten und gesetzlichen Änderungen.



Alterseinkünftegesetz

Informationen im Pflegefall: Mutter und Tochter informieren sich zum Thema Pflege.

Nachgelagerte Rentenbesteuerung

Das Alterseinkünftegesetz

Mit dem 01.01.2005 ist das "Gesetz zur Neuordnung der einkommenssteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen" - kurz Alterseinkünftegesetz - in Kraft getreten. Ein wichtiger Schwerpunkt des Gesetzes ist der Übergang zur nachgelagerten Besteuerung von Altersbezügen. Für Beitragszahler und Rentner bedeutet dies: Die Bezüge von Rentnern werden nach und nach - Neurentnerjahrgang für Neurentnerjahrgang - steuerpflichtig. Dafür werden die für die Altersvorsorge zu entrichtenden Beiträge für jeden Erwerbstätigen über die Jahre allmählich von der Einkommensteuer freigestellt.

Die Besteuerung von Renten und Kapitallebensversicherungen


Nachgelagerte Besteuerung

Nachgelagerte Besteuerung bedeutet, dass Alterseinkünfte erst dann versteuert werden, wenn diese an den Steuerpflichtigen ausgezahlt werden - also im Alter. Dafür bleiben die Beiträge zur Altersvorsorge in der Erwerbstätigenphase bis zu einem jährlichen Höchstbetrag unversteuert.
Der Übergang zur nachgelagerten Besteuerung und zur Steuerfreistellung der Altersvorsorgeaufwendungen erfolgt aber schrittweise, da die im Falle der sofortigen Einführung eintretenden Steuerausfälle für den Staat nicht tragbar wären.

Gesetzlicher Hintergrund

Mit dem neuen Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) hat die Bundesregierung ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt. Das Gericht hatte im März 2002 entschieden, dass die unterschiedliche Besteuerung von Beamtenpensionen und Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes unvereinbar ist. Der Gesetzgeber wurde deshalb dazu verpflichtet, spätestens mit Wirkung ab 2005 die Besteuerung neu zu regeln und eine Gleichbehandlung aller Versorgungsempfänger sicherzustellen.

Alle Änderungen auf einen Blick

Gesetzliche Rentenversicherung

Einstieg in die nachgelagerte Besteuerung

  • Die Rentenzahlungen werden für jeden neuen Rentnerjahrgang stärker besteuert. Bei allen, die bereits vor 2005 Rente bezogen und bei allen Neurentnern des Jahres unterliegen 50 Prozent der gesetzlichen Altersrente der Besteuerung. Der verbleibende Anteil von 50 Prozent bleibt steuerfrei und steht lebenslang als persönlicher Steuerfreibetrag in Euro zur Verfügung. Der steuerpflichtige Anteil für jeden Neurentner erhöht sich ab 2006 bis zum Jahr 2020 jährlich um zwei Prozent, danach um ein Prozent.
  • Die Arbeitnehmerbeiträge an die gesetzliche Rentenversicherung und vergleichbare Versorgungswerke werden schrittweise von der Einkommensteuer befreit. Der steuerfreie Anteil erhöht sich schrittweise von 60 Prozent im Jahr 2005 auf 100 Prozent ab 2025.

Private Altersvorsorge

Rentenleistungen werden begünstigt, Kapitalzahlungen verlieren an Attraktivität

  • Die Beiträge zu Lebens- und Rentenversicherungen sind nicht mehr als Sonderausgaben absetzbar.
  • Die Erträge aus Kapitalzahlungen (Ablaufleistung abzüglich der Beitragssumme) werden zur Hälfte besteuert (z. B. bei einer Kapitalzahlung aus einer Lebensversicherung). Dies gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Auszahlung ab Vollendung des 60. Lebensjahres erfolgt und eine Mindestdauer von zwölf Jahren zurückgelegt wurde. In allen anderen Fällen erfolgt eine volle Besteuerung der Kapitalerträge.
  • Die Ertragsanteile von laufenden privaten Renten werden mit stark abgesenkten Sätzen besteuert. Dies gilt auch für diejenigen, die bereits eine derartige Rente beziehen. Beispiel: Der steuerpflichtige Ertragsanteil beträgt für einen 65-Jährigen Rentner nur noch 18 Prozent statt bisher 27 Prozent.
  • Es wurde eine neue private Rentenversicherung mit einem Leistungsbild analog der gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt, die in der Ansparphase steuerlich gefördert wird. Hierfür gibt es einen speziellen Sonderausgabenabzug, der in der Endstufe maximal 20.000 Euro (40.000 Euro bei Zusammenveranlagung) pro Jahr beträgt. Dieser beinhaltet allerdings auch die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die Besteuerung von Beitrag und Leistung erfolgt analog dem Stufenmodell der gesetzlichen Rentenversicherung.

Betriebliche Altersvorsorge

Abschaffung der Pauschalbesteuerung bei Direktversicherungen, Arbeitnehmerrechte verbessert

  • Die Möglichkeit der Pauschalversteuerung (pauschale Lohnsteuer in Höhe von 20 Prozent zuzüglich pauschaler Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag statt individueller Steuer) von Beiträgen zu Direktversicherungen entfiel für Neuverträge ab 2005. Neue Renten-Direktversicherungen unterliegen seither der nachgelagerten Besteuerung.
  • Der steuerfreie Höchstbetrag für Entgeltumwandlungen im Rahmen des § 3 Nr. 63 EStG, vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (2006 und 2007 = 2520 Euro), wurde für Neuzusagen ab 2005 um weitere 1.800 Euro pro Jahr angehoben. Dieser Betrag ist allerdings sozialversicherungspflichtig (sowohl bei Arbeitgeberfinanzierung als auch bei Entgeltumwandlung) und kann nur in Anspruch genommen werden, falls nicht parallel die Pauschalversteuerung gemäß § 40b EStG für Altverträge genutzt wird.
  • Die Mitnahmemöglichkeit von Anwartschaften zur betrieblichen Altersvorsorge bei Arbeitgeberwechsel wurde verbessert (die sogenannte Portabilität). Dabei kann die Zusage im Einvernehmen zwischen dem ehemaligen und neuen Arbeitgeber sowie dem Arbeitnehmer übernommen werden oder der Wert der Anwartschaft auf den neuen Arbeitgeber übertragen werden, wenn dieser eine wertgleiche Zusage erteilt.
  • Der Arbeitnehmer hat das Recht, bei fortbestehendem Arbeitsverhältnis ohne Entgelt (zum Beispiel Elternzeit), die Versicherung mit eigenen Beiträgen fortzusetzen.

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Häufig gestellte Fragen zum Alterseinkünftegesetz

Was versteht man unter einer nachgelagerten Besteuerung?

Bei der nachgelagerten Besteuerung bleiben die Aufwendungen zur Altersvorsorge in der Erwerbsphase steuerfrei. Später, in der Rentenphase, sind die Altersbezüge des Ruheständlers in vollem Umfang - unter Berücksichtigung der dann geltenden Freibeträge - steuerpflichtig.

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